Die Kutter sind startklar

„Aneesa“ wird im Marinehafen aufgeklart, „Pisagua“ braucht noch Masten, und „Fritjof“ ist im Zulauf … Foto: har

Warm war es am Überführungstag und zunächst auch sehr, sehr laut. Direkt an den Liegeplätzen unserer Kutter im Sportboothafen Düsternbrook steht eine Kieler-Woche-Bühne. Und dort reizten Musikerinnen, Musiker und technisches Personal vor dem offiziellen Beginn der Kieler Woche offensichtlich die Grenzen der möglichen Lautstärke aus. In den Booten war die Verständigung schwierig, von Boot zu Boot sogar unmöglich. Kein Wunder, dass „Aneesa“ und „Fritjof“ zügig aus dem Hafen segelten. Ziel (mit kleinen Umwegen, weil das Wetter wirklich schön war): der Marinestützpunkt in der Wik, wo sich heute alle teilnehmenden Crews an der kommenden 137. Marinekutterregatta sammeln sollten. Auf dem Weg begleitete Heiko die Kutter und schaute sich Segelstellung und Riggs noch einmal genau an. Der Kommentar in Richtung „Aneesa“-Besatzung: „Für diese Segel seid Ihr wirklich gut unterwegs.“

Crew für heute komplett: „Fritjof“ legt im Sportboothafen ab. Foto: har
Laut ist es hier: Auch „Aneesa“ sucht schnell das Weite. Foto: har

Im Marinestützpunkt sammeln sich die ZK-10- und Jugendwanderkutter. Die Marineflotte mit ihren grauen und weißen GfK-Booten ist schon seit ein paar Tagen einsatzbereit. Ein paar neue Gesichter sind auf der Mole zu sehen, erfreulicherweise auch etliche jüngeren Geburtsjahrgangs. 😉 Das Boots-Team der Marine ist eingespielt und zugewandt; alles klappt wie am Schnürchen. Im „Backoffice“ rauchen bei den Organisatoren die Köpfe. Viele kleinere Probleme müssen auf allerletzten Drücker noch beseitigt werden. Die Seglerinnen und Segler sollen keine Beeinträchtigung erleiden. Wenn viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wüssten, was das für eine Arbeit und Engagement bedeutet, um eine solche Regatta auf die Beine zu stellen. Kleiner Hinweis: Das funktioniert nur mit Einsatz bis kurz vor Selbstaufgabe …

Listen sind abgeglichen –Zugangsbändchen verteilt

Die Braunschweiger Freunde sind auch schon längst angekommen; die Zelte im Zeltlager stehen, die „Pisagua“ liegt friedlich neben „Aneesa“ im Päckchen. Die Zugangsbändchen sind verteilt, die Listen abgeglichen. Die Regatta kann beginnen. Wermutstropfen: Langfahrten wird es wahrscheinlich nicht geben können. Um die Regatta-Flotte begleiten zu können, bedarf es entsprechender Fahrzeuge. Die werden angesichts der aktuellen Sicherheitslage aber in anderer Weise benötigt. Aber wir mögen ja auch die Innenförde. 😉
Klaas

Leichter Wind, strahlender Sonnenschein: Die MJK-Kutter sind unterwegs. Foto: har

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