Absegeln auf engstem Raum

„Fritjof“ kam beim Absegeln am schnellsten aus den Hafen. Foto: har

Eigentlich hatten wir mit den vier großen Booten im Sporthafen die gemeinsame Tour Richtung Außenförde in Angriffe nehmen wollen. Eigentlich. Das Wetter war schön sonnig; der Wind hielt sich in Grenzen. Die Laune war gut. Aber … Der gewählte Tag hatte sich dennoch als ungünstig herausgestellt, weil etliche Mitglieder kurzfristig absagen mussten: Beruf, Familie, Gesundheit. Also wurde die „Regulus“ direkt auf dem Steg aus dem Programm gestrichen. Beide Kutter und die Albin Vega „Johanna“ wurden schnell vorbereitet und verließen nacheinander die Boxen. Nur leider kamen sie nicht alle sehr weit. Während „Fritjof“ zügig den Hafen verließ, driftete „Aneesa“ seitwärts ab. Alle Versuche im Trimm halfen nichts; der zugegeben personell überbestückte Kutter ließ sich nicht in die Spur zwingen. Also zurück in die Box und wieder festgemacht.

Notfalls mit Motor auf das Wasser: Hauptsache gute Laune. 😉 Foto: har

Aus zu wenigen Mitseglerinnen und Mitseglern für alle Boote waren innerhalb einer halben Stunde ein bisschen zu viele Seglerinnen und Segler für zu wenige Boote geworden. „Fritjof“ war mittlerweile nur ein Punkt am Horizont. Also teilte sich die „Aneesa“-Crew auf die „Johanna“ und unser großes Schlauchboot auf. Not macht erfinderisch. Und so legte die wunderliche Truppe dann mit Verspätung doch in den Sonnenschein ab.
Der restliche Tag verlief dann eher unspektakulär. Alle genossen einfach das gemütliche Segeln (oder Motoren) und ließen einige Stunden auf dem Wasser die Gedanken treiben. Die kleine Catering-Schar um Tina hatte derweil am Vereinsheim schon den Imbiss vorbereitet. Wind und Sonne machen hungrig: Kein Wunder, dass dann trotz des holperigen Starts am Morgen nicht viel von Würstchen, Salaten und Kuchen übrig blieb. 😉
Klaas

Nils, Sarah und Klaas sind noch wach. Alle anderen machen, nun ja, eine Pause … 😉 Foto: har

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