Vorbereitung ist – fast – alles

Aber bitte beim Schrubben nicht in den Bach gehen … Die „Regulus“ wird gleich gesäubert. Foto: har

So schade es sein mag: Am Ende der Saison müssen die großen Boote eben raus aus dem Wasser. Und auch am Ende der Saison 2025 ließen wir uns nicht bis zum allerletzten möglichen Termin Zeit. Die Temperaturen sollten halbwegs stimmen. Und für den Fall, dass doch etwas schief geht, ist es gut, noch ein bisschen Luft nach hinten zu behalten.

Wir hatten uns dieses Mal auch gut vorbereitet, damit der eigentliche Tag des Kranens zeitlich nicht so ausufert wie schon einige Male zuvor. Die Halle war aufgeräumt, alles zusammengeschoben und verpackt, dass möglichst nichts im Wege steht. Die großen Kutterböcke standen schon so bereit, dass ein Kutter direkt dort abgesetzt werden konnte. Jens hatte rechtzeitig den großen Anhänger von „Aneesa“ zum Gelände gezogen; der Bootswagen von „Regulus“ war vom Trailer heruntergeholt, der stählerne Kutter-Bootswagen auf den Parkplatz gebracht und eine kleine Crew für das Kranen der „Johanna“ eingeteilt worden. Werkzeug, Schrubber. Schaber, Eimer – alles zurechtgelegt. Es konnte losgehen.

Tetris spielen mit Booten: Die „Regulus“ senkt sich auf einen Bootswagen, der auf dem Trailer der „Aneesa“ steht. Foto: Jörn

Wie immer kam Peer mit seinem riesigen Kranwagen auf die Kiellinie und nahm professionell das Szepter in die Hand, um alle MKJ-Boote nacheinander an Land zu stellen. „Regulus“ erhielt diesmal den größten Aufwand zugebilligt. Ihr Bootswagen stand auf dem Trailer des Kutters „Aneesa“. Als das Gespann sicher und fertig verzurrt war, übernahm Dirk die Fuhre, um die Varianta in eine Scheune bei Kiel zu bringen, immer Jens an der Seite. Die übrigen Schiffe waren in Windeseile auf dem Trockenen, untenrum geputzt und am jeweiligen Winterplatz abgestellt. Auch die „Johanna“ in Schilksee schwebte derweil ins Außenlager. Die umfängliche Vorbereitung machte sich bezahlt. Sogar das Aufräumen geriet so fix, dass die gesamte Aktion noch vor Dunkelwerden erledigt war – und im Gruppenraum noch ein kräftiger Schlag Nudeln mit Tomatensoße „vernichtet“ werden konnte, den Tina und Dörte unter den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern austeilte. Einzig die Planen mussten noch über die Kutter gezogen werden. Nils machte sich am selben Abend bei „Aneesa“ im Stockfinstern daran, Jörn und Jonas am darauffolgenden Tag bei „Fritjof“.
Klaas

Langsam schwebt „Regulus“ zum Land – Segeln ist auch abseits des Wassers ein echter Teamsport. Foto: Jörn
Der lange Arm des Krans bringt „Aneesa“ sogar über die Hecke auf den Parkplatz. Foto: har
Peer hat die ganze Aktion von Anfang bis Ende völlig im Griff. Foto: har
Eingepackt und schön trocken unter der Persenning: „Aneesa“ liegt auf den Böcken. Foto: Jörn
Der Bootswagen, den wir mit „Aneesa“ erworben haben, macht die Kutter auch auf dem Trockenen sehr beweglich. „Fritjof“ ist in Windeseile unter der Veranda. Foto: Jörn