Marine-Jugend Kiel geht auf Warp …

Was wir so im Vereinsleben „erleben“, lässt sich auf vielen Kanälen nachvollziehen. Aber nun gibt es auch endlich einen gemeinsamen internen Weg, um miteinander zu kommunizieren. Foto: har

Was wir in unserem Verein erleben, unternehmen, in den Gruppenstunden alles so planen und dann umsetzen, ist kein Geheimnis. Wir erzählen davon – hier auf unserer Homepage und in verschiedenen Kanälen der so genannten sozialen Medien. Aber das ist nur ein Teil der in einem Verein nötigen Kommunikation. Die Corona-Pandemie hat es uns gezeigt. Von einem Tag auf den anderen war das persönliche Gespräch in gewohnter Form nicht mehr machbar. Allein über das gute alte Telefon lässt sich auch nicht alles regeln. Die legendäre „Telefonlawine“ funktioniert selbst in den Kinder- und Jugend-Krimis der „Drei ???“ nur über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Für schnelle Absprachen ist das Instrument nicht (mehr) geeignet, schon gar nicht, wenn die Beteiligten entweder berufstätig sind oder in der Schule beziehungsweise in der Universität unterwegs.

„Eierlegende Wollmilchsau“ für das Seglervereinsleben

Die so gern im Alltag genutzten Messenger-Dienste und Angebote großer Internet-Konzerne haben alle gemeinsam einen riesigen Nachteil: den zweifelhaft geregelten Datenschutz, für verantwortungsvolle Arbeit ein absolutes NoGo. Zudem fehlt die „eierlegende Wollmilchsau“, das Tool, das wirklich alle erforderlichen Aspekte des Vereinslebens abdeckt. Welch Glück, wenn es die passenden Fachleute im Verein gibt, die mehrerlei können: zum Beispiel unausgegorene Schnellschüsse des Vorsitzenden mit guten Argumenten ausbremsen – und dann noch mit nachvollziehbaren Alternativen aufwarten, die sie auch gleich umsetzen. Denn die Ansprüche sind hoch:
•  interne Vereinskommunikation auf nur einem Kanal –
   und damit Ablösung zweifelhafter Messenger-Lösungen und diverser Email-Verteiler
•  ein „schwarzes Brett“ zur Information aller Mitglieder
•  feste Gruppen, die spezifische Informationen untereinander austauschen können
•  Möglichkeit direkter Kommunikation untereinander
•  Konferenz- und Whiteboard-Fähigkeit
•  Zugriff von mobilen Endgeräten als auch von PCs/Laptops
Sehr langer Vorrede kurzer Sinn: Kassenwart Stephan hat Nächte durchgearbeitet und der Marine-Jugend Kiel genau so ein System aufgesetzt – mit einem eigenen Server, einer dezentralen Lösung mit offener Software, das ausschließlich den Mitgliedern des Vereins zugänglich ist und sein wird.

Wenn man Fachleute im Verein hat … in diesem Fall hat uns „Schatzmeister“ Stephan in eine eigene soziale Sphäre gebeamt. Foto: har

Der Probetrieb läuft bereits mit einem Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um die letzten Unwägbarkeiten und Fallstricke zu beseitigen. Immerhin muss das System für 8- wie für 78-Jährige leicht bedienbar sein. Nach ersten Erfahrungen ist unser neues Werkzeug im Matrix-Standard sogar so mächtig, dass es nicht nur herkömmliche Messenger-Dienste bei uns ablösen wird; es ist eine Überlegung wert, ob in künftigen Ausnahmesituationen wie in der aktuellen Pandemie-Lage nicht auch eine Hauptversammlung damit ermöglicht wird. Unserem Kassenwart Stephan, der uns in langen Nächten kommunikativ auf „Warp-Geschwindigkeit“ gebracht hat, sowie der Test-Crew, die sich auch diverse Haare ausgerupft hat, sei Dank!
Klaas

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